9 + 1 DIY-Ideen für Tauschkalender

Übersicht aus Karten mit roséfarbenen Vogel-Ansteckern aus Clay (Polymer Clay), weißen Geschenktüten, Schnüren und Anhängern mit der Zahl 22.

DIY-Geschenke in kleiner Auflage: In diesem Beitrag habe ich 9 + 1 DIY-Ideen gesammelt, die ich selbst ausgiebig ausprobiert habe und die sich auch gut in kleiner Serie umsetzen lassen. Von kleinen genähten oder gebastelten Geschenken bis zu Leckereien aus der Küche ist alles dabei und vieles davon lässt sich auch unabhängig von Tauschkalender und Adventszeit verschenken.


Lesedauer ca. 7 Minuten


Stapel kleiner Adventskalender-Päckchen mit der Zahl 16 auf braunem Verpackungspapier.

Wie funktioniert ein Tauschkalender?

Falls du das Modell noch nicht kennst: Eine kleine oder größere Gruppe von Menschen tut sich zusammen, jede:r bekommt eine Zahl für den Adventskalender zugeteilt und bereitet dann für die anderen jeweils eine Adventskalenderüberraschung vor. Am Ende haben alle einen eigenen Adventskalender mit ganz unterschiedlichen selbstgemachten Dingen der anderen.

Dafür braucht es übrigens nicht zwingend 24 Teilnehmer:innen. Im letzten Jahr waren wir zum Beispiel nur zu sechst und haben unsere Päckchen auf die vier Adventssonntage, Nikolaus und Heiligabend verteilt. Das war auch richtig schön und hielt den Aufwand absolut im Rahmen.

DIY mit kleiner Auflage

In diesem Jahr sind wir eine minimal größere Runde und jede von uns bereitet neun Kleinigkeiten vor. Und spätestens an diesem Punkt kommt die kleine Serienproduktion ins Spiel. Denn etwas einmal zu organisieren oder zu basteln, ist eine Sache. Das Ganze mehrfach zu machen, kann schon ganz anders aussehen.

Ich finde es deshalb durchaus hilfreich, schon im Vorfeld zu überlegen, was sich gut mehrfach umsetzen lässt und gleichzeitig nicht den Preisrahmen sprengt.

Genau unter diesem Aspekt habe ich noch einmal in meinen DIYs der letzten Jahre gestöbert. Dabei sind ein paar ganz schöne Ideen zusammengekommen, die ich mir ziemlich gut für einen Tauschkalender vorstellen kann.

Idee 1: Vogelanstecker aus PolymerClay

Mehrere braune Karten mit der Aufschrift „von herzen“, jeweils mit einem roséfarbenen Vogel-Anstecker aus Clay (Polymer Clay).

Im vergangenen Herbst habe ich angefangen, mit Modelliermasse zu experimentieren, und kam dann auf die Idee, dass sich solche kleinen Kunstwerke auch ziemlich gut als kleine Aufmerksamkeit oder eben für Adventskalender zum Tauschen eignen. Der Herstellungsprozess dauert zwar in Summe etwas länger, weil immer wieder Trockenphasen dazwischenliegen, aber ein paar mehr sind parallel sehr gut umzusetzen und dann auch gar nicht so kostenintensiv, wenn du ohnehin die Basics da hast.

Ganz wichtig fand ich übrigens in diesem Zusammenhang auch das Packaging, weil es die Anstecker direkt noch mal wertiger macht.

Hier findest du übrigens noch mehr Bilder von den Vogelansteckern. An der Anleitung muss ich wohl demnächst mal basteln. 😉

Idee 2: Selbstbemalte Korkuntersetzer

Selbst bemalte Korkuntersetzer in verschiedenen Mustern mit einem verpackten Adventskalender-Päckchen.

Als ich vor zwei Jahren nach einer Idee für einen Tauschkalender gesucht habe, war mir wichtig, dass es etwas nicht direkt Weihnachtliches ist und auch nach der Adventszeit noch Freude bereitet. Irgendwie bin ich am Ende bei den Korkuntersetzern gelandet und das hat bei uns zuhause für ziemlich viel Experimentierfreude gesorgt. Jedenfalls haben wir noch immer einen ganzen Stapel dieser Kunstwerke bei uns in der Küche liegen. 😉

Für eine kleine Serienproduktion eignen sie sich jedenfalls ziemlich gut.

Hier geht’s zur Anleitung für die bemalten Korkuntersetzer.

Idee 3: Makramee-Schlüsselanhänger

Mehrere selbstgemachte Makramé-Anhänger hängen nebeneinander an einem Kleiderbügel.

Ich weiß gar nicht genau, wie viele Makramee-Schlüsselanhänger ich bereits verschenkt habe, aber das war rückblickend auf jeden Fall ein ziemlich nachhaltiges DIY-Geschenk, weil die meisten dieser Anhänger auch heute noch in Gebrauch sind. Und das ist immer wieder richtig schön zu sehen.

Ein bisschen Übung braucht es natürlich, aber dann lassen sich hier auch richtig gut mehrere Anhänger anfertigen. An Material braucht es jedenfalls nur Garn und passende Karabiner. That´s it.

Die Anleitung dazu gibt es bisher nicht auf dem Blog, aber vielleicht ergänze ich die irgendwann noch. 🙂

Idee 4: Headband aus Sweat oder Samt

Zwei selbstgenähte Stirnbänder aus grauem Stoff und Samt auf einem Holztisch.

Okay, ich glaube nicht, dass ich es persönlich schaffen würde, 24 dieser Stirnbänder in überschaubarer Zeit zu nähen, aber unmöglich ist es nicht und für eine kleinere Auflage absolut machbar. Ein wirklich schönes und brauchbares Geschenk ist es definitiv.

Die komplette bebilderte Anleitung für das Stirnband findest du hier auf dem Blog.

Hier geht’s zur DIY-Anleitung für das Stirnband

Idee 5: Suncatcher

Selbstgemachter Sonnenfänger mit Kristallanhänger im Gegenlicht vor einem Fenster

Sonnenfänger lassen sich definitiv schnell und einfach umsetzen. Hier ist im Vorfeld eher das Material die Herausforderung. Die Auswahl an verschiedenen Perlen kann enorm sein.

Das teuerste Element daran sind natürlich die Kristalle und damit fallen Suncatcher in Summe wahrscheinlich etwas mehr ins Gewicht als andere DIYs. Hier lohnt es sich auf jeden Fall zu vergleichen und Kristalle zu wählen, die das Licht auch richtig schön reflektieren.

Idee 6: Selbstgemachtes Badesalz

Mehrere Gläser mit selbstgemachtem Badesalz und handbeschrifteten Anhängern in einem Korb.

Selbstgemachtes Badesalz ist auch ein sehr dankbares DIY und lässt sich gleichzeitig richtig schön verpacken. Es eignet sich sowohl für eine größere als auch eine eher kleinere Auflage und ist sehr schnell hergestellt und abgefüllt.

Bei dieser Art von Geschenk wäre natürlich eine Badewanne die Voraussetzung, aber ich könnte mir vorstellen, dass es sich auch gut als Fußbad eignet.

Hier findest du die Anleitung für das selbstgemachte Badesalz.

Idee 7: Mandelbutter

Glas mit selbstgemachter Mandelbutter und einem Etikett mit der Aufschrift ‚Festtagsbutter‘.

Die besten Geschenke sind die, die du benutzen oder verzehren kannst. Wie die Mandelbutter, die wir vor einigen Jahren verschenkt haben. Auch diese lässt sich wunderbar in größerer Menge herstellen, einzeln abfüllen und schön verpacken.

Für dieses DIY gibt es sogar das passende Freebie auf dem Blog: Die Etiketten kannst du ausdrucken und direkt für Gläser oder die Verpackung verwenden.

Hier geht’s zum Rezept für die selbstgemachte Mandelbutter

Idee 8: Kruukplaetjes backen

Stapel selbstgebackener Kruukplaetjes mit schwarz-weißem Garn auf einer Holzscheibe.

Falls du dich mal an einem ungewöhnlicheren Kleingebäck versuchen möchtest, kann ich dir die niederländischen Kruukplaetjes empfehlen. Das Rezept dafür habe ich tatsächlich schon 2018 hier auf dem Blog veröffentlicht:

Hier findet ihr das Rezept für die Kruukplaetjes

Die niederländischen Kekse werden in der Pfanne gebacken und lassen sich damit auch easy ohne Backofen zubereiten. Ursprünglich stammen sie von der Insel Goeree-Overflakkee in Südholland. Ich habe sie dort im Urlaub entdeckt und später zuhause selbst gebacken. Eine kleine Zutatenliste zu ergänzen kann übrigens Sinn machen bei einem Tauschkalender.

Idee 9: Schleifenkette aus Perlen

Selbstgemachte Schleifenkette aus kleinen beigefarbenen Perlen als DIY-Idee für einen Tauschkalender

Eine besonders süße Idee finde ich diese Schleifenketten aus Rocailles-Perlen. Inzwischen habe ich selbst einige davon gemacht und verschenkt und ich finde, die eignen sich auch ziemlich gut für einen Tauschkalender, wenn man den Dreh einmal raus hat. Als Armband macht sich die Perlenschleife übrigens auch ziemlich gut. Dafür würden auch ein paar Perlen weniger genügen.

Eine gute Anleitung dafür habe ich auf wlkmndys.com gefunden, die ich hier für dich verlinke:

Hier findest du die Anleitung für die Schleifenkette

+ 1: Und dann noch schön verpacken …

Mehrere schwarze Papiertüten mit weißen floralen Doodle-Motiven stehen auf einem Holzboden. Davor liegen kleine Papiertütchen als Adventsgeschenke.

Natürlich braucht nicht jede Adventskalenderfüllung unbedingt eine Verpackung. Aber schön und dekorativ darf es vielleicht trotzdem sein und für den Transport ist eine Papiertüte oder ähnliches allemal praktisch.

Im vergangenen Jahr hatte ich schwarze Papiertüten entdeckt und direkt die Idee, diese mit Markern und botanischen Elementen zu verzieren.

Hier geht’s zur Anleitung für die bemalten Geschenktüten

Die Geschenktüten eignen sich natürlich nicht nur für Adventskalenderfüllungen. Und die Doodles machen sich abgesehen davon auch ganz hervorragend auf selbstgestalteten Karten oder Geschenkpapier.

Was ich in diesem Jahr plane, kann ich natürlich noch nicht verraten. Aber ich freue mich schon sehr auf die Umsetzung und bin mindestens genauso gespannt, was die anderen Mädels sich so überlegen.

Und wenn du auch bei einem Tauschkalender mitmachst oder etwas in der Art planst: Es müssen wirklich keine 24 Päckchen sein und das funktioniert auch super in einem kleineren Rahmen. Vielleicht war ja die eine oder andere Inspo für dich dabei. Und ganz abgesehen davon, lassen sich die DIY-Ideen hier auch unabhängig von der Adventszeit machen und verschenken. Vielleicht auch einfach an dich selbst. 😉


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1 Comment

  1. Friederike Brauns Oktober 1, 2026

    Also 24 headbands wären für mich kein Problem – finde die anderen Ideen aber viel viel feiner und hab richtig Lust im kommenden Jahr mal ein paar Frauen zusammenzutrommeln. danke für deine Mühen. PS: wo ist eigentlich meine ansteck Schwalbe hingekommen? Ich gehe suchen. Vermutlich noch an der Jeansjacke. Heheh. Kussi

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