Das easy peasy Flamingo-Buffet

Mini-Buffet

{Werbung, unbeauftragt} Heute werfe ich ausnahmsweise mal so richtig mit Rezepten um mich. Schließlich ist jetzt schon Spätsommer und bevor es komplett zu spät ist, es noch zu zeigen, muss nun endlich noch unser farbenfrohes kleines Flamingo-Buffet auf den Blog. Das passte nämlich richtig gut zu diesem Sommer.

Genau genommen hatte ich diesen Blogbeitrag auch schon Mitte Juli vorbereitet, dann doch wieder textlich umdisponiert und dafür den No-bake-no-fail-Cheesecake vorgezogen. Den Blog-Geburtstag gab es schließlich auch noch und zwischen einigen Fototerminen habe ich es schlichtweg einfach nicht mehr vor dem langersehnten Sommerurlaub geschafft, einen neuen Text zu schreiben geschweige denn, ihn zu veröffentlichen. Puh! So kanns schon mal gehen.

Aber auch wenn die Saison einiger Beeren inzwischen vorbei ist, kann man manche Dinge sicher auch im Herbst noch gut variieren. Trauben, Zwetschgen, Mirabellen und Co. stelle ich mir damit gerade auch ziemlich lecker vor.

Mini-Buffet

Was genau gab´s denn alles?

Ein paar Tage vorher habe ich mir überlegt, was sich vor allem einfach und gelingsicher vorbereiten lassen kann. Diese Leckerereien hier sollten es dann werden:

Das Tolle daran war, dass sich das alles richtig gut vorbereiten ließ und sich vom Aufwand absolut in Grenzen hielt. Das Rezept für den Cheesecake gab es ja bereits im Juli, heute folgt nun noch der Rest vom Fest.

Mini-Buffet

Die Blaubeerkörbchen

Die köstlichen kleinen Teilchen sind schon lange einer meiner persönlichen Backfavoriten. Das Originalrezept ist übrigens aus dem Buch Daylicious vom Umschau Verlag.

Zutaten

Für den Teig:

1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
1 Eigelb

Für die Füllung:

4 EL Aprikosenkonfitüre
2 EL Sahne
1 Vanilleschote
80-100 g Blaubeeren (oder Heidelbeeren/Himbeeren)
Puderzucker zum Bestäuben
Du brauchst außerdem:

Muffinform
Ein Glas oder etwas ähnliches Rundes zum Ausstechen mit einem Durchmesser von ca. 9-10 cm.
Backpapier
Schere

Mini-Buffet

Und so geht´s

Heize deinen Ofen auf 200° Ober-/Unterhitze vor. Rolle den Blätterteig aus und steche Kreise aus. Im Idealfall sind die Kreise etwas größer als die Muffinmulden deiner Form. Bei mir waren das etwa 8 cm Durchmesser und am Ende hatte ich 12 Kreise.

Dann schneidest du aus dem Backpapier ebenfalls Kreise aus, die im Durchmesser ein bis zwei Zentimeter größer sind als die Blätterteigkreise. Danach legst du die Muffinform mit dem zugeschnittenen Backpapier aus, legst die Teigstücke darauf und drückst sie leicht in die Form.

Jetzt vermischst du die Aprikosenkonfitüre mit der Sahne und dem Vanillemark. Von der Masse gibst du jeweils einen kleinen Klecks in die Teigmulden und stellst die Muffinform in den Backofen.

Wenn der Teig nach ein paar Minuten beginnt aufzugehen, drückst du die Ränder mit einer Gabel wieder etwas an den Rand und pepinselst sie mit dem Eigelb.

Nach etwa 13 Minuten Backzeit, kannst du die goldbraunen Körbchen aus dem Ofen nehmen. Sobald sie ausgekühlt sind, kannst du die Beeren verteilen. Den Puderzucker dann kurz vorm Präsentieren darüber verteilen.

Tipp: Für unser kleines Buffet hatte ich die Körbchen am Nachmittag davor gemacht und über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt. Das ging wunderbar und sie waren genauso lecker wie frisch gebacken. Einzig der Puderzucker kam erst kurz bevor unser Besuch da war zum Einsatz.
Mini-Buffet
Fehlen noch die Waffeltörtchen

Den Plan hatte ich tatsächlich schon etwas früher, verwarf ihn dann aber noch mal, weil ich in unserem Stadtteil nirgends die benötigten Waffeln finden konnte und habe es erst recht nicht eingesehen, kurzfristig noch irgendwo welche online zu bestellen. Zufällig habe ich aber beim Drogeriemarkt zwei Tage vorher diese Dinkelwaffelförmchen gefunden und da war die Sache klar. Ich fürchte allerdings, dass es sie leider nicht dauerhaft gibt. Deshalb auch kein Link.

Das Original-Rezept habe ich übrigens im Buch „last Minute BACKEN“ vom Christian Verlag gefunden.

Mini-Buffet

Zutaten

Für den Teig:

125 g weiche Butter
75 g Zucker
1 Prise Salz
2 Eier
125 g Weizenmehl Type 405
1 TL Backpulver
2 EL Vollmilch
ca. 32 Waffelbecher

Für die Deko:

100 g weiße Kuvertüre
Bunte Zuckerstreuse
Du brauchst außerdem: 
Spritzbeutel oder Gefrierbeutel
Backpapier

So geht´s

Backofen auf 200° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Butter, den Zucker und das Salz verrührst du miteinander und anschließend fügst du die Eier nacheinander zu und rührst weiter. Dann mischst du das Mehl mit dem Backpulver und hebst es abwechselnd mit der Milch unter.

Fülle den Teig in einen Spritzbeutel (alternativ geht auch ein Gefrierbeutel, bei dem du eine Ecke wegschneidest) und verteile den Teig damit in die Waffelbecher. (Ein ganz klein wenig reicht wirklich, sonst quillt der Teig später über).

Die befüllten Waffelbecher kannst du jetzt 10 Minuten im Backofen auf einem mit Backpapier belegtem Blech backen. Anschließend nimmst du das Blech aus dem Ofen und lässt sie abkühlen.

Die abgekühlten Waffelküchlein lassen sich dann beliebig mit Kuvertüre und Zuckerstreuseln verzieren.

Tipp: Auch hier war die Frage, wie ich die Waffeltörtchen bis zum nächsten Nachmittag gut aufbewahren konnte. Meine Befürchtung war nämlich, dass die Waffeln über Nacht im Kühlschrank weich werden könnten. In einer geeigneten Form und mit Alufolie abgedeckt war es aber kein Problem.

Bei den Kleinen waren die Waffeltörtchen übrigens der Hit. Ich hoffe sehr, dass es die Waffelförmchen nächstes Jahr wieder gibt.

Mini-Buffet

Dann gab´s da noch das Obst

Um es richtig sommerlich und bei den heißen Temperaturen erfrischend zu machen, gab es noch ein paar verschiedene Obstsorten. Ein Teil davon kam auf Spieße, weil das immer gleich ein bisschen hübscher aussieht. Den anderen Teil habe ich in mehrere Schüsseln verteilt und dazu gestellt. Sah direkt nach mehr Auswahl aus, oder?

Mini-BuffetMini-Buffet Mini-Buffet

Und nicht zu vergessen: die Flamingos

Malte liebt Flamingos schon seit einigen Monaten über alles und ich glaube, spätestens wenn du Kindergeburtstage feierst, startet die persönliche Ära der Motto-Feierlichkeiten. Mir persönlich wäre es zu viel des Guten gewesen, den Flamingo von vorne bist hinten durch die Party (die ja eigentlich gar keine werden sollte) zu ziehen, aber im Detail fand ich es  ganz schön und Malte hat sich riesig gefreut, als er die kleinen Flamingos entdeckt hat.

Mini-Buffet Mini-Buffet

Geplant war das Flamingo-Buffet in dem Sinne nicht. Als dann aber alles auf dem Tisch stand, fand ich´s in dem Moment ziemlich passend und schön und soll deshalb hier einen eigenen Blogbeitrag bekommen. Vielleicht finden die Rezepte auf diesem Wege doch noch mal die eine oder andere Umsetzung und Variation. Wer weiß.

Viel Freude beim Austoben.

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